Weltmeisterschaftsstart für KirchiKirchis erster WM Auftritt in Garmisch Partenkirchen fand bei der Superkombi statt. Mit einer beachtlichen Abfahrtsleistung, der Rückstand betrug nur 2,69 Sekunden, auf einer der härtesten Abfahrten, hielt sich Michi wacker. Es wurde viel Mut gefordert bei den Mädels, die finstere Hölle hinunter zufahren. "Im Rennen den wenigsten Rückstand zu haben (Anm. die sie bei Abfahrten je hatte), taugt mir voll. Es war heute weicher zu fahren, das ist mir entgegengekommen. In der Hölle war es für Abfahrts-Verhältnisse sicher nicht gut, für mich aber schon. Ich hab das Herz in die Hand genommen. Unten hab ich schon noch Respekt gehabt. Im Slalom gibt's nur Vollgas - bei der WM zählt nichts anders. Aber mir muss ein Traumlauf aufgehen."
Im Slalom hatte Michi viel vor. Sie wollte einen Superlauf zeigen. Doch bei WM heißts nur Hopp oder Tropp. Leider schaffte Kirchi keinen Fehlerfreien Lauf und musste ihr Ziel, eine Topplatzierung, in den Wind schießen und landete auf dem 13ten Gesamtrang. "Es gibt nur einen Lauf, und nur die ersten drei Plätze zählen bei der WM. Da gibt es nur volles Risiko. Ich habe attackiert, es ist mir aber nicht aufgegangen.“
Bei welchen Disziplinen Kirchi noch starten wird, wird erst entschieden. Im Riesentorlauf gibt es eine interne Qualifikation am Montag und eine weitere Startmöglichkeit wäre auch im Spezialslalom für Michi. Kirchi hofft natürlich ihre Stärken und ihr Können abrufen zu können und die Trainer somit überzeugen zu können.
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